Ayurveda,  Intoleranzen

Mix and Match – wie kombiniere ich Nahrungsmittel richtig

Ayurveda ist schon einigermaßen komplex – ich geb es zu. Gleichzeitig ist es aber auch so einfach.

Ich will ehrlich sein. ZWEI Dinge gibt es, mit denen ich mich im Ayurveda echt schwer tue: ausreichend Pausen zwischen den Mahlzeiten und die richtigen Kombinationen. Nein, es ist nur eine Kombination. Obst getrennt von anderen Lebensmitteln. Aber eins nach dem anderen.

Ama, also das Unverdaute, das nach dem ayurveda für Krankheitsprozesse verantwortlich ist, entsteht auf viele Weisen. Ein Faktor ist, dass manche Lebensmittel nicht mit anderen kompatibel sind. Sie werden unterschiedlich verdaut. Obst zum Beispiel wird wegen den hohen Wasseranteils sehr schnell verdaut. Das restliche, was in deinem Magen landet, braucht aber länger um verdaut zu werden. Dadurch entstehen Gärungsprozesse…. Das Ergebnis kennst du.

Was auch vermieden werden sollte:

Milch mit Obst… Tschüss Müsli…, Nachtschattengewächse mit Milchprodukte, Protein mit anderem Protein, Heißes und Kaltes.

Ein Apfel ist seit ich Schokolade und Co. als Nachtisch gestrichen habe, mein Ersatz. Heute fühlt es sich nicht mehr als Ersatz an. Ich würde wenn ich die Wahl zwischen einer Praline und einem Apfel habe, immer den Apfel wählen. Damit die Sache mit dem Obst zumindest etwas besser wird, lasse ich eine halbe Stunde Zeit zwischen dem Mittagessen und dem Obst. Außerdem dünste ich ihn und verwende Zimt und Kardamom. Da rohes Obst nämlich auch noch das vata erhöht, ist dann das zumindest mal nicht das Thema. Ich weiß, dass ist nicht ganz optimal…Wenn ich ehrlich bin, frage ich mich: kann man ein loser im ayurveda sein? Ist man das, wenn man sich nicht an die Regeln hält? Ich geh mal drüber nachdenken und schreib euch meine Gedanken dazu im nächsten Post.

Alles Liebe und Namaste, Jelena

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.