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„Und täglich grüßt das Murmeltier“ – Du bist die Summe deiner Gewohnheiten

Das, was uns und unser Handeln prägt sind unsere kleinen alltäglichen Gewohnheiten. Denn sie formen uns von Kindheit an. Vielleicht hast du dich selbst schon ertappt, wie du unbewusst Handlungen aus deiner Familie übernommen hast und gar nicht weißt weshalb?

Zum Beispiel wie du die Handtücher faltest, wie du manche Speisen zubereitest oder ob du am Wochenende im Schlafanzug frühstückst?

Aber: es sind noch viel kleinere Schritte! Angeblich machen 30-50% unserer Handlungen die Gewohnheiten aus. Wann stehst du auf und was sind die ersten Handlungen am Morgen – der Griff zum Handy oder zum Wasserkocher für dein heißes Wasser?

Wenn du dich über den Alltag beobachtest, wirst du merken wie viele ritualisierte Handlungen du Tag ein Tag aus ganz unbewusst ausübst.

Denn unser Gehirn mag es gerne bequem. Ritualisierte Handgriffe können wahre Ruhepole für uns sein. Denn wenn dein Gehirn sich immer und immer wieder fragen müsste wie Zähneputzen oder Autofahren eigentlich funktioniert, wäre es heillos überfordert. Rituale sparen also für unser Gehirn Energie und wir haben Kapazität für Handlungen, die über diese Gewohnheiten gelegt werden können, sodass die Gewohnheiten ein leises Rauschen im Hintergrund sind.

Schritt Nr. 1: Erkenne die schlechten Gewohnheiten

Wir alle wissen, dass Rauchen schlecht für die Gesundheit ist. Aber es gibt ja auch viel weniger plakative Beispiele – zum Beispiel hast du in den letzten Tagen gelernt, dass bestimmte Nahrungsmittelkombinationen zu einer schlechteren Verdauung führen oder die Suppe am Abend besser als der Rohkostsalat ist.

Schritt Nr. 2: Die Auslöser erkennen

Routinen werden durch gewisse Auslöser in Gang gesetzt. Das heißt vor die routinierte Handlung ist immer auch eine andere Handlung vorgelagert. Zum Beispiel „brauchst“ du nach einem stressigen Meeting oder einem „blöden“ Kommentar von deinem Kollegen immer ein Rippchen Schokolade. Genau für die Situation hast du in deiner Schreibtischschublage immer Schoki griffbereit. Die Schokolade gibt dir das Gefühl der Erdung und löst den Stress in deinem Körper zumindest kurzfristig und du entspannst dich. Allerdings kann die Schokolade das Problem eines stressigen und fordernden Alltags nicht lösen und bekämpft nur den Auslöser und nicht die Ursache. So kommt es letztlich zum Teufelskreis.

Schritt Nr. 3: Die Handlung an sich

Während der Auslöser im Beispiel das stressige Meeting bzw. der Kollege war, kommt es jetzt zur Handlung – nämlich die entspannende Schokolade. Natürlich entsteht keine Gewohnheit dadurch, dass du 1 Mal im Monat zur Schokolade greifst, aber wenn du sie öfter machst als sie nicht zu machen! Das heißt: Wie oft schaffts du es der Handlung nicht nachzugeben und wie oft machst du sie?

Schritt Nr. 4: Die Belohnung

Die gewohnte Handlung belohnt uns! Die Schokolade belohnt uns für den Stress, den wir überstanden haben und die leckere Pizza am Abend dafür, dass wir so schön fleißig waren – wir haben es und schließlich auch verdient. Ooops aber ist das nicht der falsche Ansatz? Wir würden die Schokolade nicht essen, wenn in unserem Gehirn dadurch keine Glückshormone ausgeschüttet würden. Wir müssten also etwas anderes finden, das uns genauso belohnt. Genau darin liegt der Schlüssel zur Veränderung unserer schlechten Gewohnheiten, die durch das Gefühl der Belohnung entsteht.

Die schlechte Gewohnheit durch eine gute überlagern

Was ist das Ziel? Bleiben wir mal dabei, du möchtest weniger Schokolade essen und stattdessen anders auf Stressauslöser reagieren. Konzentriere dich auf dieses Ziel und schaffe dir kleine Unterziele. Außerdem ist es wichtig das eigentliche Ziel positiv zu benennen. Denn wir alle wissen von unzähligen Diäten, dass man bei diesen gerade an die verbotenen Lebensmittel denkt und einen wahren Hieper darauf entwickelt. Das Ziel ist also vielleicht, dass du dich fitter und vitaler fühlen willst. Vielleicht willst du auch etwas abnehmen, weil es nicht angeht, dass dir wegen deines nervigen Kollegen die Jeans nicht mehr passt. Du darfst dir die Freiheit geben selbstbestimmt zu sein. Dieser Wunsch ist ganz allein deiner. Welche gesunde Alternative wäre jetzt für dich möglich? Der Griff zum Studentenfutter oder vielleicht ein paar Atemübungen (ggf. auf der Toilette) oder ein kleiner Spaziergang um den Block? Vielleicht kannst du die Belohnung auch auf den Abend verschieben und zu deinem lieblings Yoga-Kurs gehen oder dir ein leckeres, wärmendes Curry zubereiten? Sei kreativ und achte darauf, was sich für dich gut und stimmig anfühlt, denn nur dann wirst du die gute Gewohnheit auch öfter umsetzen als die schlechte.

Das, was uns und unser Handeln prägt sind unsere kleinen alltäglichen Gewohnheiten. Denn sie formen uns von Kindheit an. Vielleicht hast du dich selbst schon ertappt, wie du unbewusst Handlungen aus deiner Familie übernommen hast und gar nicht weißt weshalb?

Zum Beispiel wie du die Handtücher faltest, wie du manche Speisen zubereitest oder ob du am Wochenende im Schlafanzug frühstückst?

Aber: es sind noch viel kleinere Schritte! Angeblich machen 30-50% unserer Handlungen die Gewohnheiten aus. Wann stehst du auf und was sind die ersten Handlungen am Morgen – der Griff zum Handy oder zum Wasserkocher für dein heißes Wasser?

Wenn du dich über den Alltag beobachtest, wirst du merken wie viele ritualisierte Handlungen du Tag ein Tag aus ganz unbewusst ausübst.

Und genau darin liegen Fluch und Segen zugleich. Bestimmt hast du durch den Detox einige deiner Gewohnheiten nicht ausüben können bzw. dürfen! Wie schwer fiel dir das am Anfang? Bestimmt war das eine der größten Herausforderungen der letzten Wochen für dich. Denn unser Gehirn mag es gerne bequem. Ritualisierte Handgriffe können wahre Ruhepole für uns sein. Denn wenn dein Gehirn sich immer und immer wieder fragen müsste wie Zähneputzen oder Autofahren eigentlich funktioniert, wäre es heillos überfordert. Rituale sparen also für unser Gehirn Energie und wir haben Kapazität für Handlungen, die über diese Gewohnheiten gelegt werden können, sodass die Gewohnheiten ein leises Rauschen im Hintergrund sind.

Schritt Nr. 1: Erkenne die schlechten Gewohnheiten

Wir alle wissen, dass Rauchen schlecht für die Gesundheit ist. Aber es gibt ja auch viel weniger plakative Beispiele – zum Beispiel hast du in den letzten Tagen gelernt, dass bestimmte Nahrungsmittelkombinationen zu einer schlechteren Verdauung führen oder die Suppe am Abend besser als der Rohkostsalat ist.

Schritt Nr. 2: Die Auslöser erkennen

Routinen werden durch gewisse Auslöser in Gang gesetzt. Das heißt vor die routinierte Handlung ist immer auch eine andere Handlung vorgelagert. Zum Beispiel „brauchst“ du nach einem stressigen Meeting oder einem „blöden“ Kommentar von deinem Kollegen immer ein Rippchen Schokolade. Genau für die Situation hast du in deiner Schreibtischschublage immer Schoki griffbereit. Die Schokolade gibt dir das Gefühl der Erdung und löst den Stress in deinem Körper zumindest kurzfristig und du entspannst dich. Allerdings kann die Schokolade das Problem eines stressigen und fordernden Alltags nicht lösen und bekämpft nur den Auslöser und nicht die Ursache. So kommt es letztlich zum Teufelskreis.

Schritt Nr. 3: Die Handlung an sich

Während der Auslöser im Beispiel das stressige Meeting bzw. der Kollege war, kommt es jetzt zur Handlung – nämlich die entspannende Schokolade. Natürlich entsteht keine Gewohnheit dadurch, dass du 1 Mal im Monat zur Schokolade greifst, aber wenn du sie öfter machst als sie nicht zu machen! Das heißt: Wie oft schaffts du es der Handlung nicht nachzugeben und wie oft machst du sie?

Schritt Nr. 4: Belohnung

Die gewohnte Handlung belohnt uns! Die Schokolade belohnt uns für den Stress, den wir überstanden haben und die leckere Pizza am Abend dafür, dass wir so schön fleißig waren – wir haben es und schließlich auch verdient. Ooops aber ist das nicht der falsche Ansatz? Wir würden die Schokolade nicht essen, wenn in unserem Gehirn dadurch keine Glückshormone ausgeschüttet würden. Wir müssten also etwas anderes finden, das uns genauso belohnt. Genau darin liegt der Schlüssel zur Veränderung unserer schlechten Gewohnheiten, die durch das Gefühl der Belohnung entsteht.

Die schlechte Gewohnheit durch eine gute überlagern

Was ist das Ziel? Bleiben wir mal dabei, du möchtest weniger Schokolade essen und stattdessen anders auf Stressauslöser reagieren. Konzentriere dich auf dieses Ziel und schaffe dir kleine Unterziele. Außerdem ist es wichtig das eigentliche Ziel positiv zu benennen. Denn wir alle wissen von unzähligen Diäten, dass man bei diesen gerade an die verbotenen Lebensmittel denkt und einen wahren Hieper darauf entwickelt. Das Ziel ist also vielleicht, dass du dich fitter und vitaler fühlen willst. Vielleicht willst du auch etwas abnehmen, weil es nicht angeht, dass dir wegen deines nervigen Kollegen die Jeans nicht mehr passt. Du darfst dir die Freiheit geben selbstbestimmt zu sein. Dieser Wunsch ist ganz allein deiner. Welche gesunde Alternative wäre jetzt für dich möglich? Der Griff zum Studentenfutter oder vielleicht ein paar Atemübungen (ggf. auf der Toilette) oder ein kleiner Spaziergang um den Block? Vielleicht kannst du die Belohnung auch auf den Abend verschieben und zu deinem lieblings Yoga-Kurs gehen oder dir ein leckeres, wärmendes Curry zubereiten? Sei kreativ und achte darauf, was sich für dich gut und stimmig anfühlt, denn nur dann wirst du die gute Gewohnheit auch öfter umsetzen als die schlechte.

Noch ein paar Tipps zum Abschluss: Sei milde mit dir. Es hat Zeit gebraucht um die schlechte Gewohnheit zu etablieren, da kannst du nicht erwarten, dass sich von heute auf Morgen alles ändert. Hab dein Ziel im Auge und lass dich nicht von deinem Umfeld beeinflussen. Wenn deine Freunde es komisch finden, wenn du sagst du möchtest zum Beispiel kein Fleisch mehr essen, solltest du dir eher Gedanken über die Qualität der Freunde machen als über deinen Vorsatz. Du wirst daran wachsen und sich durch dein Handeln auch einiges in dir verändern. Bleib einfach neugierig und hab Spass an dem Prozess.

Namaste, Jelena

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