Intoleranzen,  Yoga

Alarm: Was hilft bei einem Anfall: Teil 2

…PRANAYAMA und YOGA!!!

Für mich das aller wichtigste Tool – nicht nur bei einen Anfall. Yoga ist mein Lebenselexier, meine Erdung und mein Antrieb, hier finde ich vor allem den Mut und die Kraft nicht aufzugeben und mich nicht durch Ruth in die Knie zwingen zu lassen. Ich steck ihr munter im “Löwen” die Zunge entgegen.
Wenn du also wie ich das Bündel Nahrungsmittelunverträglichkeiten in deinem Rucksack auf dem Rücken trägst, schnappt dir eine Matte, stell dich hin und fang an zu atmen. Nimm 10 langsame und tiefe Atemzüge durch die Nase. Beruhigt, oder?

Ein Yogi atmet noch ein bisschen anders, nämlich wie Darth Wader. Der muss übrigens tiefenentspannt sein… Für diese Atmung, uyyaji genannt, verschließt du deine Stimmritzen und der Hals wird unten eng. Der Atem soll fließen und ein bisschen klingen wie die Wellen am Meer – oder eben wie Darth Wader. Durch diese Atmung wird das Nervensystem beruhigt und das Gehirn kommt aus dem flight or fight modus in die Entspannung, die man nach der ein oder anderen “Sünde” so dringend braucht.
Bei einem Anfall war ich anfangs oft kurzatmig und halb am Hyperventilieren. Durch die Atemkontrolle hab ich das kaum noch und kann jetzt gezielt “dagegen – atmen”.

Mal 5 Minuten so zu atmen, hilft also auch, wenn sonst der Stress überhand nimmt, weil ein Projekt fertigt werden muss, die Kinder quängeln oder einfach alles zu viel ist. Und bei uns Histaminos ist das ja meistens Kern des Problems. Übrigens bedeutet uyyaji – der siegreiche Atem – klingt verheißungsvoll, oder?

Für eine Pranayama Praxis gibt es im yoga noch mehr Techniken (Wechselatmung, Bastrika), die aber erst praktiziert werden, wenn man eine fundierte Yoga Praxis hat.

Also schwups zum Thema Yoga: Schon ein paar Sonnengrüße helfen sich zu erden, zu zentrieren und die Anspannung beim Anfall loszulassen. Ich übe immer am Morgen, was oft dazu führt, dass ich morgens denke: Huch, das Essen von gesten hab ich doch gut weggesteckt. Wenn dann aber die Yoga-Entspannung nachlässt, merke ich den Trugschluss…Aber trotzdem; ich bleibe dabei. Ohne Yoga wäre das Thema Histamin ein wesentlich härterer Brocken für mich.

Ich hab in einer Zeit mit Yoga angefangen als ich ziemlich vom Leben gebeutelt war. Heute sage ich yoga hat mir (entschuldige die Ausdrucksweise) den Arsch gerettet und das tut es immer noch. Seither ist es mein Wunsch anderen diese Kraft zu vermitteln und den ein oder anderen zu motivieren mal die Füße auf eine Yoga Matte zu stellen. Falls sich bei dir gerade der Gedanke einschleicht es mal zu probieren, machst du mich sehr glücklich. Ich sitz dann atmend und lächelnd da und sag einfach mal: Danke 🙂
Ob ich euch ein kleines Video mit den Sonnengrüßen online stellen sollte? Was meint ihr?

Namaste, Jelena

P. S.: Im nächsten Post erzähl ich euch, welche Lebensmittel mit helfen…

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